#1

Jonas, Belgern

Belgern, DeutschlandBronze-Status

Hallo,

 

ich bin letztes Jahr mit meiner Ausbildung zum Zahnmedizinischen Fachangestellten, ZFA, fertig geworden und überlege nun ob ich noch mal was anderes mache?

Im Prinzip bin ich ganz zufrieden mit dem Beruf, doch ich habe das Gefühl so viel mehr steigern kann ich mich nicht. Ich weiß, man lernt nie aus, doch ich langweile mich irgendwie ein bisschen, weil eben nichts neues mehr kommt. Im Prinzip assistiere ich den ganzen Tag bei Behandlungen.

Kann auch an der Praxis liegen, in der ich arbeite. Denn ich habe dort schon meine Ausbildung gemacht und bin eben dort auch übernommen worden. Könnte eine neue Praxis die Lösung sein oder ist es sinnvoll noch mal in eine andere Richtung zu gehen?

#2

saric, wiesbaden

wiesbaden, DeutschlandGold-Status

Hallo,

vielleicht kann ich dir ein wenig weiterhelfen. Falls du keine Lösung findest, warum besuchst du keine Personalberatung? Sie können dir sicherlich weiterhelfen, um den geeigneten Job für dich zu finden. Vor kurzem brauchte ich einen Headhunter für mein Unternehmen. Ein Headhunter ist dazu da, um Personal für ein Unternehmen zu finden. Auf ihrer Seite bieten sie auch eine Personalberatung, du kannst sich mal dort melden, um mehr Infos zu bekommen. Viel Glück bei deiner Auswahl und hoffentlich war ich dir ein wenig hilfreich.

Mit freundlichen Grüßen

Darko


Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal bearbeitet, zuletzt von »Tamara, Köln« (18.05.2018, 11:06)
#3

Anton, Eisleben

Eisleben, DeutschlandGold-Status

Hey,

 

hör nicht auf den SEO-Mitarbeiter über dir. Du musst nicht gleich den Beruf oder den Arbeitsplatz wechseln nur um dich weiter zu entwickeln. Im gegenteil, sei froh dass du einen sicheren Arbeitsplatz hast, wo man deine Kompetenzen kennt und dich schätzt. Solange da alles glatt läuft, würde ich dort bleiben. Sicher kannst du auch noch was studieren oder weitere Lehrgänge nebenher besuchen, ich glaube in deinem Fall wäre ein Lehrgang zum Praxismanager ganz passend.

Ansonsten, vielleicht müssen es auch nicht die beruflichen, vielleicht können es auch die privaten Herausforderungen sein die dich im Leben weiterbringen.

 

best


Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal bearbeitet, zuletzt von »Tamara, Köln« (31.05.2018, 21:25)
#4

darko, wiesbaden

wiesbaden, DeutschlandSilber-Status

Das kann ich auch so sagen 

#5

Peter, Frankfurt am Main

Frankfurt am Main, DeutschlandSilber-Status

Studieren, Weiterbildung 

#6

Mario, Leipzig

Leipzig, DeutschlandSilber-Status

Sabattical?

#7

Mara, Nordhausen

Nordhausen, DeutschlandBronze-Status

Hallo!

ich habe gerade eine Berufsauffrischung im kaufm. Bereich hinter mir und kann dort auch schon gutes Geld verdienen https://blogger-werden.com/ . In dem Kurs saßen Damen aus allen möglichen Bereichen, eine auch aus deinem. Wo ist sie jetzt gelandet? Wieder bei einem Zahnarzt. Hauptsache ein Job!

Ich habe den Eindruck gewonnen, alle wollen in den kaufmännischen Bereich. Büro, geregelte Arbeitszeiten, freies WE, früher Feierabend, Parkplätze vor der Tür, ... das sind so die gängigen verlockenden Vorstellungen. Die Realität kann ganz anders aussehen - sage ich nach 30 Jahren Berufserfahrung.

Hast du dich schon beim Arbeitsamt beraten lassen?

#8

Bernd,

, DeutschlandSilber-Status

Was ich jetzt nicht verstehen kann: Du hast drei Jahre lang die Berufsschule besucht und stellst nun fest, dass dieser Beruf nichts für Dich ist? Das merkst Du nun recht spät, denn noch einmal drei Jahre eine Ausbildung absolvieren wirft Dich zeitlich und finanziell sehr zurück. Aber vielleicht ist das so besser, als wenn Du die nächsten Jahrzehnte in einem Beruf arbeitest, der Dir überhaupt nicht zusagt. 

Ich selbst habe Lehramt studiert, das war schon in der Schule mein Traumberuf. Angefangen habe ich in recht unsicheren Zeiten, wo es mehr Lehrer als angebotene Stellen gab. Die Zeit nach dem Studium verbrachte ich mit dem Schreiben von Bewerbungen und natürlich mit der Weiterbildung, von der man als Lehrer nie verschont bleibt. Sehr geholfen haben mir viele kostenlose Lehrmaterialien für Lehrer, welche im Internet zur Verfügung stehen. Und heute arbeite ich in einer Schule in Bonn und freue mich, dass ich es endlich geschafft habe. Meine Verbeamtung steht demnächst an, das macht den Job letztendlich komplett. 

 

 


Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal bearbeitet, zuletzt von »Bernd,« (22.09.2018, 00:33)
#9

Bernd, Passau

Passau, DeutschlandSilber-Status

Hm, ich denke nicht, dass es völlig irrational ist, wenn man die Einschränkungen eines Berufes erst nach dem Abschließen einer Ausbildung merkt. Man ist ja vielleicht von der Theorie sehr angetan oder aber hat vorher gewisse Grundängste vor seiner Lebensführung, die man - wenn man es mal geschafft hat, was ja auch ein Ziel zum Hinarbeiten ist - dann ablegt und ganz neue Perspektiven/Ziele hat dann. Da geht es dann schon mehr Richtung Selbstverwirklichung und nicht mehr nur "Überleben". 😉 Man sollte sich aber doch fragen, wofür man die Jahre investiert hat, ob man wahrlich wieder bei 0 beginnen möchte und ob es bei der nächsten Ausbildung nicht vielleicht wieder so werden könnte wie aktuell.

#10

Janina,

, DeutschlandPlatin-Status

So lange bist du noch nicht tätig im Beruf. Manchmal muss an sich auch einfach daran gewöhnen dass es 'das jetzt ist'. 

Weiterbildung kannst du auch an einem anderen Punkt machen. So kurz nach der Ausbildung muss man sich in der Praxis erstmal durch Fleiß einen guten Ruf erkämpfen. Dann kannst du mit dem Chef/in eine Weiterbildung besprechen

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