#1

Annabelle,

, DeutschlandGold-Status

Liebe Leute,

ich bin Langzeitstudent, erfülle aber keine der üblichen Klischees. Ich habe schon einen Master in Psychologie, schließe im Herbst mein Philosophiestudium ab und habe letztes Jahr auch noch mit Bildungswissenschaft begonnen. Studieren ist so gesehen meine Arbeit, die ich auch ernst nehme. Das Problem ist, dass die Arbeit sehr brotlos ist und mich die ständigen Nebenjobs sehr einschränken und mein Studium behindern. Deshalb suche ich Tipps, wie man möglichst stabil und vernünftig beides ermöglicht. Duale Studien gibt es in meinen Fächern nämlich nicht.

Merci beaucoup! 🙂

#2

Ambra,

, DeutschlandGold-Status

Holla, das ist sehr schwierig!


Ich verstehe, dass du dich nicht gerne vom Studium trennen magst. Man ist sehr frei, nur sich selbst verpflichtet und fährt dennoch Erfolge ein, während man sich weiterbildet und auch weiterentwickelt. Dennoch muss irgendwann der Punkt kommen, wo du der Gesellschaft deinen Dienst erweist, wenn sie dich ernähren soll. Und mit deinen Erfahrungen sind Jobs wie Nachhilfe, Beratung oder Forschung sehr naheliegend.

Du kannst aber auch selbst ein Buch schreiben oder anderen mit Texten helfen. Während Ersteres ein Risiko birgt, keinen Abnehmer zu finden, gibt es einige Jobs für akademische Autoren, die andere durch ihr Wissen unterstützen. Ich weiß nicht, ob dir das liegt oder Spaß macht, aber das ist wohl noch am ehesten mit dem Studium vereinbar.


Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal bearbeitet, zuletzt von »Ambra,« (26.06.2018, 17:36)
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