#1

Johannes ,

, ÖsterreichPlatin-Status

Hi!

Mein Freund würde gerne einen neuen Job beginnen, da er mit seinem ziemlich unzufrieden ist. Abgesehen davon, dass er sehr schlecht bezahlt wird, macht er wirklich auch gar nichts "Wichtiges", wie er sagt. Er hat nämlich das Gefühl, dass er nur die nervigen, unnötigen, kleinen Arbeiten macht, die sonst niemand machen möchte. So als wäre er der Sklave von den anderen, die schon länger als er da sind.

Bei den Jobangeboten online fand er ein paar gute, z. B. für den Vertrieb. Jedoch stand manchmal B2C oder B2B dabei, was uns gar nichts sagt.

Was bedeutet das?

#2

Annabelle,

, DeutschlandPlatin-Status

Hey,

das ist ja schon eine traurige Geschichte. Aber ich kann mich total in seine Gefühlslage hineinversetzen. Bei mir war das nicht anders, als ich in das Berufsleben gestartet bin. Anfangs war es schwer, zu zeigen, dass man nicht nur "die Neue" ist, die noch keine Erfahrung hat. Man braucht sehr viel Durchsetzungsvermögen und muss sich trauen, sich neuen Aufgaben zu stellen und versuchen, diese bestmöglich zu erreichen. Wenn aber die Bezahlung nicht stimmt, dann wird es vermutlich schwerer gehen.

Wenn er im Vertrieb Erfahrung hat, dann würde sich das doch gut anbieten. Außerdem denke ich, dass man sich in solchen Jobs wirklich schnell einfinden kann. Im Vertrieb unterscheidet man zwischen B2C (Business to Consumer) und B2B (Business to Business). Bei Ersterem geht es darum, dass man Geschäftsbeziehungen zwischen dem Unternehmen und den Konsumenten aufbaut. Bei Letzterem handelt es sich im Gegensatz dazu um die Geschäftsbeziehungen zwischen dem Unternehmen und anderen Unternehmen.

#3

Johannes ,

, ÖsterreichPlatin-Status

Hmm ja, deshalb verstehe ich ihn ja auch gut. Jeder muss am Anfang mit diesen Hindernissen kämpfen, aber bei ihm ist es ja schon länger so. Er ist auch nicht nur ein Anfänger oder noch Jung oder so. Seit Jahren läuft das schon so... Deshalb hoffe ich für ihn, dass es bald besser wird und er sich beruflich verwirklichen kann.

Okay, das mit B2C und B2B verstehe ich jetzt und werde ich ihm so weiter geben. Aber inwieweit ist das denn relevant? Wieso unterscheidet man da zwischen diesen zwei Arten von Geschäftsbeziehungen?

#4

Annabelle,

, DeutschlandPlatin-Status

Relevant ist das, weil man z. B. nicht nur andere Produkte (meistens zumindest) verkauft, sondern auch verhältnismäßig größere bzw. kleinere Mengen. Da ergeben sich dann z. B. Unterschiede bei Rabatten. Um die Waren (oder auch Dienstleistungen) attraktiver zu machen, muss man sich um gute Marktingmaßnahmen kümmern. Marketing für Konsumenten muss anders behandelt werden, als Marketing für Unternehmen. Da sind meistens ganz andere Interessen vertreten. Daher muss man individuell auf Konsumenten bzw. Unternehmen eingehen. Darüber kannst du mehr hier nachlesen: https://www.ibau.de/akademie/glossar/b-2-c/


Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal bearbeitet, zuletzt von »Annabelle,« (11.10.2019, 12:53)
#5

Johannes ,

, ÖsterreichPlatin-Status

Mir war gar nicht bewusst, dass dieses Thema doch so weit reicht.
Dachte, dass es mit der Bezeichnung für unterschiedliche Geschäftsbeziehungen fertig ist.
Aber klingt ja schon sehr interessant. 

Vielen Dank für deine Antworten!

 

LG

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