#1

Nico,

, DeutschlandBronze-Status

Hallo Leute, 

ich bin neu hier. Mein Name ist Nico, ich bin 19 und stehe kurz vor den Abiprüfungen. Ich strebe aktuell ein Abi von 1,5 - 1,7 an, so in dem Bereich ist das realistisch. Ich möchte studieren, das ist sicher, auch um eine genaue Berufswahl noch weiter nach hinten zu verschieben, ohne aber mit bspw. einem FSJ sinnlos ein Jahr zu vergeuden. 

Mein Problem ist folgendes: Bis eben dachte ich, dass Wirtschaftsingenieurwesen ein geeigneter Studiengang wäre. Bisher hatte ich noch nicht allzu viel Zeit, mich genauer damit zu befassen. Nun bin ich auf den Trichter gekommen, dass dafür Physik in erheblichem Maße erforderlich ist, und Physik... nunja, es hapert. In der Schule war ich anfangs gut in Physik, allerdings bin ich immer weiter abgerutscht bis auf den 4er-Notenbereich, dann habe ich es vor der Oberstufe abgewählt. Mir war Physik einfach nicht logisch genug, zu abstrakt und zu weit hergeholt erschienen mir die Aufgaben. Kurzum: Das Schulphysik ist für mich ein Grauen, auch wenn ich in meinen Hobbys, dem Modellbau und alten Autos, darauf angewiesen bin, aber auch da drücke ich mich immer drum herum. Nicht falsch verstehen: Ich habe kein Problem damit, mit bspw. CAD-Programmen zu arbeiten, Sachen zu entwickeln, das sind Dinge, das finde ich spannend, aber diese reine Physik nach dem Motto "Hier eine Formel, die entsteht so und so, und dann berechne dies und jenes, was nichts mit der Fragestellung zu tun hat" oder "miss mal diesen Schaltplan durch", das liegt mir nicht. 

Mathe dagegen läuft buchstäblich wie eine 1. 

Wo wir schon bei der Schule sind: Ein weiteres "Problemfach" ist Englisch. Nicht dass ich es nicht könnte, aber auch hier wieder das gleiche: In der Schule sind mir die Diskussionen schlichtweg zu blöd. Warum muss ich mich zum x-ten Mal mit Irland auseinandersetzen, wo mich Irland doch nullkommanix interessiert...? Man könnte einfach sinnvolleres diskutieren... Daher habe ich auch eine Abneigung gegen das Schulenglisch. Das sehe ich aber als vernachlässigbar, da ich mit höherem Niveau sicher auch in Englisch wieder Fortschritte machen könnte. 

Und nun stehe ich wieder vor dem Problem... Wo soll die Reise hingehen? Ich würde gerne in den wirtschaftlichen Bereich, studieren und das am liebsten an der FH. 

Meine Stärken sind sehr breit gefächert, man könnte auch sagen: Ich habe da keine Schwerpunkte. Ich kann das meiste ein bisschen, habe dafür auch keine richtigen Defizite, außer vielleicht Naturwissenschaften, daher habe ich Forschung/Entwicklung schonmal kategorisch ausgeschlossen. Meine Interessen liegen schwerpunktmäßig auf Autos (und Modellbau, aber das bringt ja berufstechnisch nichts), daher kann ich sagen, dass mein Weg mich gerne zur Automobilbranche führen darf. Das passt zu Wirtschaft, immerhin. Ansonsten Rennfahrer/Werksfahrer/Testfahrer, träumen darf man ja mal, aber das ist nicht sachdienlich. 

Aber trotzdem habe ich keine wirkliche Vorstellung... BWL? Management? Doch Wirtschaftsingenieur? Was gibt es für Alternativen? Ich habe was von Unternehmensberatung gelesen, auch das fand ich zumindest nicht gänzlich uninteressant...

Ich kann mir durchaus vorstellen, mal mit Zahlen zu arbeiten, gerne auch technisch, aber vielleicht nicht immer nur am Schreibtisch. Ich würde gerne auch mal aus dem Büro rauskommen, vielleicht Projekte oder Produktionen betreuen, sowas. Auch mit dem Schrauben an Autos habe ich keine Probleme, nur bietet mir das zu wenig Karriereaussichten. 

 

So, das war jetzt die Mega-Kurzfassung. Wenn ihr mehr Infos braucht, fragt ruhig, ich antworte dann zeitnah. Es wäre aber super, wenn ihr noch ein paar Anregungen finden würdet, in welche Richtung ich mich mal weiter informieren sollte... Ich steh gerade einfach auf dem Schlauch und beginne mir doch ernsthaft Sorgen um meinen Berufseinstieg zu machen. 

Viele Grüße,

Nico

#2

John,

, DeutschlandBronze-Status

Studium heute ist ein totaler Unsinn. Auf dem Arbeitsmarkt sucht man meistens Fachmänner. Ich machte kein Abi. Jetzt arbeite ich beim

http://bergisch-gladbacher-schluesseldienst.de/tueroeffnungen/

 

und verdiene mehr Geld als die Leute nach dem abgeschlossenen Studium. Willst du Geld? Geh zur Arbeit, nicht studieren!

Das ist meine Stellungnahme. 

LG


Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal bearbeitet, zuletzt von »SunnyDay41« (26.04.2016, 12:19)
#3

Karla Y.,

, DeutschlandSilber-Status

Hey Nico,

 

hast du dich schon entschieden?

 

Was ist z.B. mit Maschinenbau/ Bauingenieurwesen? (Wobei ich bei deinen Interessen eher Maschinenbau sagen würde)

Es ist viel Mathe/Mechanik, Autos/Fahrzeuge bis hin zur Luftfahrt ist alles im Rahmen, selbst Wirtschaftliche Aspekte kannst du damit abdecken.

Mechanik hat durchaus einen physikalischen Teil, erst Recht wenn es um Materialien geht - aber zumindest bei mir was es immer sehr praktisch orientiert, so dass man immer wusste wieso und wozu man das jetzt gerade braucht.

Viele Grüße
Karla

#4

Bakonja, Bochum

Bochum, DeutschlandDiamant-Status

und wie siehts aus ?

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