#1

Mimi,

, Deutschland
Gold-Status

Hallo allerseits.

 

Es geht um meinen kleinen Bruder. Er ist zur Zeit in der 9. Klasse. Seine Noten sind alle im Bereich befriedigend. Meine Eltern haben natürlich den Wunsch, dass er sein Abitur macht. Ich hingegen, finde das er sich anstatt mit dem Abi zu quälen lieber eine Ausbildung machen soll, dass ist übrigens auch sein Wille. Er hat schon mal den Wunsch ausgesprochen, Tierpfleger werden zu möchten, meinen Eltern ist dieser Beruf leider nicht gut genug 😕.

War schon jemand von euch in der gleichen Situation? Hattet ihr euch an die Ratschläge und Wünsche euer Eltern gehalten oder den eigenen Willen durchgesetzt? 

#2

Serpil, Oberhausen

Oberhausen, Deutschland
Silber-Status

Hallo Mimi.

Ich finde es toll, wie du deinem Bruder zur Seite stehst und ihn bei seiner Berufswahl unterstützen möchtest. 

Es passiert öfters, dass die Eltern und Kinder unterschiedliche Berufsvorstellungen haben. Die Eltern beeinflussen in jedem Fall die Berufswahl ihrer Kinder, ob sie wollen oder nicht. Dabei ist es schwer die goldene Mitte zwischen Kümmern und Druck zu finden, in vielen Familien steigt deshalb die Spannung, wie auch zur Zeit bei euch der Fall ist.

Man sollte in erster Linie gemeinsam die Stärken des Kindes identifizieren.

Es ist schon mal gut, dass dein Bruder in etwa weiß, was er machen möchte. Hat er denn vielleicht schon ein Praktikum in dem Tierpflege-Bereich gemacht? Wenn nicht, würde sich als Stelle für das Praktikum, Zoo, Tierpark, Tierheim oder auch ein Tierfachgeschäft (wie z.B. das Futterhaus) anbieten. 

 

Liebe Grüße und alles Gute.

#3

Finja,

, Deutschland
Platin-Status

Es gibt da echt ein interessantes Buch zu, das heißt "Warum wir unseren Eltern nichts Schulden". Kann ich nur empfehlen, für Leute, die sich zu viele Gedanken machen um die Meinung ihrer Eltern! 

 


Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal bearbeitet, zuletzt von »Finja,« (15.05.2020, 11:33)
#4

Jürgen, Bawinkel

Bawinkel, Deutschland
Silber-Status

Finde es schrecklich, dass heutzutage der Trend in Richtung " DU musst Abitur machen und aufs Gymnasium gehen und studieren, wenn du was werden willst " geht... 

Früher haben doch auch nicht so viele studiert und auch mal der ein oder andere eine Ausbildung angefangen. Was ist daran verwerflich? Manche sind eben praktischer veranlagt. Ich persönlich würde in einem Hörsaal eingehen...

#5

Serpil, Oberhausen

Oberhausen, Deutschland
Silber-Status

Da hast du Recht, Jürgen. Das geht inzwischen wirklich zu weit, bald haben wir gar keine Ausbildungsberufe mehr und alle müssen auf die Hochschulen studieren.. Nenne nur mal das Beispiel des "Facility Managements".. obwohl, die lernen ja noch mehr als den klassischen "Hausmeister"-Beruf, eher in Richtung Gebäudemanagement eben. 

#6

Jan, Marbach am Neckar

Marbach am Neckar, Deutschland
Bronze-Status

Hey ich war auch in einer ähnlichen Situation und würde sagen dein Bruder soll sich nicht davon abbringen lassen. Ein Abi oder die Fachhochschulreife kann er auch nach einer Ausbildung immer noch machen wenn er dann nicht zufrieden ist. Nicht jeder muss studiert haben und auch von einem Beruf als Tierpfleger kann man denke ich gut genug Leben um damit glücklich zu sein vor allem wenn einem die Arbeit Spaß macht und man darin Sinn sieht.

Mein Wunsch war es damals nach der Realschule auf die Artistenschule zu gehen. Meinen Eltern hat das aber nicht so gut gefallen. Ich habe dann schlussendlich eingelenkt und eine Ausbildung zum Technischen Zeichner gemacht. Damit habe ich mich aber die meiste Zeit unzufrieden gefühlt, weil ich einfach nie solange am Schreibtisch sitzen konnte. Nachdem ich meine Ausbildung fertig hatte habe ich dann angefangen mir ein Nebengewerbe mit Artistik- & Feuershows aufzubauen und erstmal noch als Technischer Zeichner gearbeitet. Irgendwann habe ich dann aber den Sprung gewagt mir im Zirkusbereich eine Arbeitsstelle zu suchen und stehe auch immer noch hinter der Entscheidung, auch wenn ich jetzt etwas weniger verdiene. Das lässt sich aber mit mehr Engagement auch ausgleichen. So habe ich jetzt vor kurzem auch noch angefangen Handstandtrainings anzubieten, wo dann auch nochmal etwas mehr Geld dazu kommt.

Ich kann deinem kleinen Bruder nur raten seine eigene Entscheidung zu treffen und sich nicht zu viel beeinflussen zu lassen. Man findet schon irgendwie seinen Weg. Er kann ruhig ein paar Praktikas machen um mal ein biscchen in verschiedens reinzuschnuppern. Ansonsten würde ich Ihm empfehlen nicht unbedingt so sehr darüber nachzudenken als was man arbeiten möchte oder was die eigenen Talente sind, sondern auch zu überlegen wie man arbeiten möchte und was einem dabei wichtig wäre z.B. möchte er Bewegung, Abwechslung, einfache Tätigkeiten,... Es ist auch nicht so schlimm erst einen "falschen" Weg einzuschlagen, da man auch hier seine Erfahrungen mitnehmen kann aber es geht ja darum, dass er mit der Berufswahl zufrieden ist und dann auch längere Zeit in dem Beruf arbeitet und nicht deine Eltern.


Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal bearbeitet, zuletzt von »Jan, Marbach am Neckar« (28.05.2020, 17:33)
#7

Greg, Wien

Wien, Österreich
Silber-Status

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#8

Finja,

, Deutschland
Platin-Status

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Ja, genau, Casino ist genau das richtige 😕

#9

Dominic, Karlsruhe

Karlsruhe, Deutschland
Silber-Status

Die Argumente sollten sein: "Seine Augen leuchten beim Thema Tiere. Da ist seine Leidenschaft. Er hat eine große Freude daran, und zwar jeden Tag. Das macht ihn wirklich glücklich. Tiere liegen ihm am Herzen." Dann ist es auch wahrscheinlicher, dass die Eltern nicht mehr so dagegen sind.

Was ich noch überlegen würde: Tiere ja - aber es gibt noch viele, viele andere Berufe damit. Nur mal so.

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