#1

Martin, Berlin

Berlin, DeutschlandSilber-Status

Hey Leute,

der Monat fängt leider nicht so gut an 😞

Leider musste ein geschätzter Arbeitskollege unsere Firma verlassen. Er hat sich nichts zu Schulden kommen lassen, hat stehts qualitativ hochwertige Arbeit geleistet und war für einen guten Humor beliebt. Es kam aus dem nichts, unsere gesamte Belegschaft ist geschockt. Jetzt wird gemunkelt, wer der nächste Entlassene sein wird...Alle denken gerade an sich. Keiner kümmert sich um ihn. Wie kann ich ihm unter die Hände greifen und ihn wieder für neue Aufgaben motivieren? Vom Arbeitsamt habe ich nicht soviel gutes gehört...

#2

Peter, Planet Erde

Planet Erde, DeutschlandBronze-Status

Welcher Kündigungsgrund liegt vor? 

Warum willst du dich um ihn kümmern? Musst du nicht arbeiten? 

Von welcher Branche sprechen wir hier?

 

#3

Martin, Berlin

Berlin, DeutschlandSilber-Status

Naja,

ich bin eigentlich freiberuflich bei einer größeren Firma im Raum Berlin tätig. Bereich wäre eher so Consulting. Genauer will ich gar nicht schreiben. Eben weil es eine große Firma ist, kann man sich denken, dass die Entscheidungen "von oben kommen". Das heißt, da kennt niemand den Kollegen persönlich und denkt nur in Zahlen. Da sieht ein Personaler nur dass man irgendwo einsparen kann und dann geht das seine Wege.
Dass die sich damit aber ein richtig toxisches Arbeitsklima schaffen ist nicht mit eingeplant gewesen...
Das ist, meiner Meinung nach, nicht förderlich für den Workflow.

Von anderen großen Firmen habe ich schon gehört, dass die genau dieses Problem erkannt haben und bei der Vermittlung weiter helfen. Im Raum Stuttgard gibts ja viele Firmen, die es sich gar nicht leisten können Mitarbeiter zu verlieren. Da gehts um den guten Ruf!

 


Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal bearbeitet, zuletzt von »Tamara, Köln« (09.01.2019, 14:10)
#4

darko, wiesbaden

wiesbaden, DeutschlandPlatin-Status

Insbesondere braucht man Hilfen 🙂

#5

Lisa, FFM

FFM, DeutschlandGold-Status

Hallo martin,

Dass so etwas aus heiterem Himmel passiert ist schon eher merkwürdig. Da würde ich mir auch Gedanken machen, ob man in der Firma wirklich gut aufgehoben ist. Da kann ich auch deine Kollegen verstehen und auch, dass dies für das Arbeitsklima nicht unbedingt vorteilhaft ist. Was mir in einer solchen Situation wichtig wäre, ist, dass ich auch alle meine Stunden ausgezahlt bekomme. Ich habe in der Vergangenheit schon Probleme gehabt, was das angeht. Daher würde ich mich für den Fall einer Kündigung etwas "vorbereiten". Das gilt ja vor allem, wenn man freiberuflich tätig ist. Also immer die Zeiten aufschreiben, damit man was in der Hand hat. Am besten ist es ja, wenn die Firma über eine gute Zeiterfassungssoftware verfügt. Das ist meiner Meinung nach auch ohnehin der neue Standard, auf welchen viele Firmen leider immer noch nicht umgestiegen sind.


Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal bearbeitet, zuletzt von »Lisa, FFM« (09.01.2019, 12:06)
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