#1

Anton, Eisleben

Eisleben, DeutschlandGold-Status

Ich bin Möbelbauer in Autodidaktik - trotzdem stehen Statik und Optik meiner Möbel denen professioneller auf dem Gebiet in nichts nach. Allerdings sehe ich mich darin kaum berufliche Erfolge feiern, weil ich durch meine Arbeit weder die Zeit, noch (leider) die Ressourcen habe, zu arbeiten wie ich möchte. Zumal in diesen technokratisierten Zeiten alles Von-Hand-Gefertigte Möbel eine Ausnahme scheint, Abnehmer dafür erst Recht.

Wie seht ihr das?

#2

Martin, Berlin

Berlin, DeutschlandSilber-Status

Allô Anton,

Damit, dass der gegenwärtige Otto-Normal-Verbraucher das Schnäppchen der Qualitätsware vorzieht, hast du wohl leider Recht. Weil "die Maschinen" immer ausgefeilter werden, also effizienter arbeiten, nimmt der Markt für den leidenschaftlichen Möbelbauer simultan dazu an Größe ab. 

Sicher, wer eine schöne Drechsel-Arbeit mag, der schreckt auch vor einem Preisaufschlag nicht zurück - aber es sind nun einmal weniger Möbelnerds dazu noch gut betucht, als uns allen lieb wäre. 

Gerade, wenn du ganz traditionell, eben wie ein Tischler, Möbel aus Holz fertigst. Die Endkapitalisierung setzt potentiellen Käufern deiner Möbel einen kleinen Floh ins Ohr, nämlich dass du als kleiner Mensch schon Außerordentliches vorbringen musst, dir ihr mühsam Erspartes zu verdienen. Wenn du in Richtung Metallbau gehen willst, kommt das einem Kampf gegen Windmühlen gleich: https://www.moebelshop24.de/stahlmoebel.html

Aber gerade Materialmix und stilistische Eigenheiten, die dich eben hervorstechen lassen, könnten dir u.U. schon mittelmäßigen Erfolg einbringen.

#3

Uwe, Stockholm

Stockholm, DeutschlandSilber-Status

Ich denke Sie haben Recht betreffs der Qualität der hergestellten Produktion. Doch jetzt nicht Schlosser modisch zu sein. Obwohl wenn alle meine Freunde in der Unannehmlichkeit mit den Schlössern oder den Türen geraten - sofort wenden sich auf https://schlüsseldienstthurgau.ch/ hinter der Hilfe. Deshalb halte ich dass es schlecht

1851 Aufrufe | 3 Beiträge