#1

Elisabeth, Zürich

Zürich, SchweizPlatin-Status

Ich kenne in meinem Bekanntenkreis jetzt zwei Leute, die eine längere Pause wegen Burnout einlegen mussten. Das scheint wirklich um sich zu greifen. Man liest davon auch immer mehr. Mittlerweile scheinen psychische Probleme die Hauptursache für eine anschließende Berufsunfähigkeit zu sein: 

 

http://www.berufsunfaehigkeitsversicherung-news.de/berufsunfaehigkeit-ursachen/

 

Das ist heftig. Was denkt ihr dazu? Woran liegt das? Ist die Arbeitswelt heute wirklich stressiger geworden?

#2

Jörg,

, DeutschlandPlatin-Status

Es geht alles viel schneller! Überleg doch mal: Wenn du früher mit einem Kunden kommuniziert hast, dann über Telefon. Unterlagen musste man per Post verschicken und allein dadurch waren die Leute gezwungen mehr Zeit einzuplanen und auch einfach mal Geduld zu beweisen. Durch die extreme Vernetztheit, gibt es diese Pausen aber gar nicht mehr. Natürlich macht es manche Prozesse auch einfacher, aber der Anspruch an die Leistung ist auch enorm gestiegen.

Kein Wunder, dass viele da denken, dass sie dem nicht mehr gewachsen sind und sich bis zum Zusammenbruch schinden.

Eigentlich müsste man die ganze Berufswelt entschleunigen, aber ich glaube, dieser Prozess ist einfach nicht mehr umkehrbar.

#3

Finja,

, DeutschlandGold-Status

Zitat von: FleißigHummel

Es geht alles viel schneller! Überleg doch mal: Wenn du früher mit einem Kunden kommuniziert hast, dann über Telefon. Unterlagen musste man per Post verschicken und allein dadurch waren die Leute gezwungen mehr Zeit einzuplanen und auch einfach mal Geduld zu beweisen. Durch die extreme Vernetztheit, gibt es diese Pausen aber gar nicht mehr. Natürlich macht es manche Prozesse auch einfacher, aber der Anspruch an die Leistung ist auch enorm gestiegen.

Kein Wunder, dass viele da denken, dass sie dem nicht mehr gewachsen sind und sich bis zum Zusammenbruch schinden.

Eigentlich müsste man die ganze Berufswelt entschleunigen, aber ich glaube, dieser Prozess ist einfach nicht mehr umkehrbar.

Das sehe ich genauso, wie du. Die gesamte Berufswelt wird sich so schnell nicht mehr entschleunigen. Es liegt jetzt bei den Arbeitnehmern, mehr Urlaub einzufordern, vielleicht auch mal nur eine halbe Stelle zu machen oder in entspanntere Berufe zu wechseln.

#4

Emil, Potsdam

Potsdam, DeutschlandSilber-Status

Zitat von: eisenhart

Ich kenne in meinem Bekanntenkreis jetzt zwei Leute, die eine längere Pause wegen Burnout einlegen mussten. Das scheint wirklich um sich zu greifen. Man liest davon auch immer mehr. Mittlerweile scheinen psychische Probleme die Hauptursache für eine anschließende Berufsunfähigkeit zu sein: 


Das ist heftig. Was denkt ihr dazu? Woran liegt das? Ist die Arbeitswelt heute wirklich stressiger geworden?

 

Das ist wirklich happig, aber ich denke wenn man sich ansieht was von vielen Angestellten heutzutage verlangt wird auch eine hausgemachte Konsequenz. Etwas mehr Entspannung und weniger stressige Berufe würden da schon vielen helfen. Hab dazu auch noch eine aufschlussreiche Statistik gefunden. Mittlerweile haben 31% der Leute, die eine Berufsunfähigkeitsversicherung in Anspruch nehmen, eine psychische Erkrankung. Wenn man die sonstigen körperlichen Gründe zusammenrechnet, also Krebs, Bewegungsapparat, Herzkrankheiten etc. kommen die zusammen auf 60%, aber das ist ja eigentlich nicht wirklich vergleichbar.
Was mich nur interessieren würde: Wie läuft das in einem solchen Fall ab. Was muss man denn nachweisen damit Burnout oder Depression als Grund für eine Berufsunfähigkeit dienen kann. Und könnte eine Versicherung in dem Fall nicht sagen das eine Jobwechsel, Therapie oder eine Kur die nötige Besserung bringt?


Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal bearbeitet, zuletzt von »Tamara, Köln« (30.05.2017, 21:38)
#5

Janina,

, DeutschlandPlatin-Status

"my bosy is a burden"... Denke ich mir in letzter Zeit immer. Der menschliche Körper ist einfach in keiner Form Entsprechung für oder Antwort auf das, was in unseren Köpfen vorgeht. Ich glaube, das s daran viel kaputt geht

#6

Mark, Cremlingen

Cremlingen, DeutschlandSilber-Status

Burnout kann man vorbeugen, in dem man seinem Körper zuhört. Die ersten Zeichen von Burnout sind Müdigkeit, Schlaflosigkeit, Stress, Innere Unruhe. Dadurch entstehen Erkältungen, da das immunsystem geschwächt ist und am Ende kommt es zu einem Nervenzusammenbruch. Daher sollte Burnout bereits bei den ersten Symptomen behandelt werden. Für Personen, die nur an die Arbeit denken, die sollten einen Gang zurück schalten und auch Arbeit einmal abgeben. Sie müssen lernen Vertrauen in die Mitarbeiter zu haben, um einfach mal zur Ruhe zu kommen. Arbeit und das damit verbundene Geld ist nich alles. Wir haben nur einen Körper, auf denen wir achten sollten.

#7

Ambra,

, DeutschlandSilber-Status

Burnout ist eine ernst zu nehmende Krankheit, die immer häufiger Auftritt. Ich finde es sinnvoll, sich darüber zu informieren, denn es kann theoretisch jeden betreffen.

Wichtig ist, dass man sich Auszeiten von der Arbeit nimmt, und nicht die Arbeit mit nach Hause bringt. Ich schalte mein Firmenhandy immer aus, nachdem ich heimkomme. Werde ja schließlich nur für die Zeit bezahlt, in der ich auch wirklich arbeite.

#8

Tom, Berlin Hermsdorf

Berlin Hermsdorf, DeutschlandBronze-Status

Burnout ist ja eigentlich nur ein Modewort und dahinter verbirgt sich eigentlich eine Despression. Damit ist nicht zu spaßen und man sollte solche Dinge immer ärztlich abklären lassen

#9

Finja,

, DeutschlandGold-Status

Burnout ist da glaube ich das Stichwort. 😉

#10

Martin, Berlin

Berlin, DeutschlandBronze-Status

Das ganze System ist ja mindestens so kaputt wie seine Leidtragenden 😞

#11

Tristan, Frankfurt

Frankfurt, DeutschlandBronze-Status

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist durchaus sinnvoll, gerade wegen solcher Geschichten wie Burnout, aber eben auch wegen anderen Dingen. Es gibt immer mehr Menschen Ende 20, Anfang 30, die Bandscheibenvorfälle oder chronische Rücknleiden bekommen und entsprechend locker ein, zwei bis sogar drei Monate arbeitsunfähig sind. Das machen viele Arbeitgeber nicht mit (was ich kriminell finde). Absichern ist besser als dann mit leeren Händen da stehen!

Liebe Grüße
Tristan

#12

Gertrude,

, DeutschlandPlatin-Status

Ich beobachte leider auch bei sehr vielen, dass sie unter starkem Stress leiden. Viele sind auch ständig erreichbar, checken in ihrer Freizeit ihre Mails und Nachrichten auf dem Arbeitshandy. Ist ja klar, dass so niemand richtig entspannen kann. 

#13

Janina,

, DeutschlandPlatin-Status

Ich beobachte leider auch bei sehr vielen, dass sie unter starkem Stress leiden. Viele sind auch ständig erreichbar, checken in ihrer Freizeit ihre Mails und Nachrichten auf dem Arbeitshandy. Ist ja klar, dass so niemand richtig entspannen kann. 

 

Ja, ich denke das ist ein großes Thema: Dass viele heute nicht mehr richtig abschalten können. Man ist im Kopf einfach immer auf Arbeit, weil man übers Handy ständig daran erinnert wird. Selbst wenn man die Mails nicht liest, sieht man, dass neue Mails kommen. 

#14

Anton, Eisleben

Eisleben, DeutschlandBronze-Status

Das ist das Problem unserer Zeit. Die Flexibilität und die ständige Erreichbar aufgrund der Smartphones und co. fordert eben auch einiges ein.

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