#1

Susann, Mainz

Mainz, DeutschlandSilber-Status

Hallo,

mein ehemaliger Chef hat mir ein Arbeitszeugnis geschrieben mit dem ich gar nicht zufrieden bin. Ich habe mal auf http://www.zeugnisdeutsch.de/ geschaut und dort einige versteckt negative Formulierungen entdeckt, die nicht mein reales Arbeitsverhalten widergeben! Wie kann ich nun dagegen vorgehen?

#2

Mimi,

, DeutschlandGold-Status

Naja wenn dein Chef dir ein schlechtes Arbeitszeugnis schreibt, wird das sicherlich auch seine Gründe haben, oder?

Vielleicht bewertet er einfach deine Arbeitsweise anders als du.

#3

Darko, wiesbaden

wiesbaden, DeutschlandBronze-Status

Morgen ^^

 

Es ist ja so, dass ein Arbeitszeugnis niemals negativ formuliert sein darf. Es gibt aber, wie du schon gefunden hast, versteckte Formulierungen die eindeutig was aussagen. Die kann man sich auch ganz einfach im Internet finden. 

Zum Arbeitszeugnis an sich kann man auch viele Quellen in Betracht ziehen und sich da auch schlau machen. Im Grunde genommen ist es so, dass wenn du unzufrieden bist du einfach mit deinem Chef sprechen solltest. Man findet immer einen gemeinsamen Nenner.

Ich habe auch schon einige solche Zeugnisse erstellt. Meisten hole ich mir die Vorlagen dazu bei https://vorlage-kostenlos.de/arbeitszeugnis/ - da kann ich ganz einfach die Dokumente downloaden und habe das was ich brauche.

Bist du denn bisher schon zu einer Lösung gekommen ?

#4

Mark,

, DeutschlandPlatin-Status

Hallo!

Also man hat zwar Recht auf ein Arbeitszeugnis, aber nicht auf den Inhalt. Das heißt beispielsweise, dass du nicht verlangen kannst, dass man "äußerst engagiert" oder sowas reinschreibt. Inhaltlich hat der Arbeitgeber die freie Wahl.
Das einzige, was er nicht machen darf, ist das Arbeitszeugnis so zu schreiben, dass es für dich zum Nachteil wird. Das ist gesetzlich nicht erlaubt. Sollte es vorkommen, dass inkorrekte Formulierungen vorkommen, hast du das Recht auf Berichtigung: https://www.wirtschaftswissen.de/personal-arbeitsrecht/arbeitsgesetze/arbeitszeugnis/rechte-und-pflichten-bei-der-arbeitsbeurteilung/

P.S. Wenn es in den Formulierungen so weit geht, dass sogar von Rufmord die Rede ist, kann man den Arbeitgeber sogar verklagen und Schadenersatz fordern. Das kommt sogar öfters vor, als man denkt.

LG

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