#1

Britta, Mannheim

Mannheim, Deutschland
Silber-Status

Hallo ihr Lieben,

ich starte dieses Jahr noch meine Ausbildung zur Altenpflegerin und möchte dann später im Altersheim arbeiten. Ich liebe es, helfen zu können und älteren Menschen Gesellschaft zu leisten. Natürlich kommen mit dem Job auch einige Aspekte, vor denen ich mich teilweise fürchte. Es ist ja doch eine sehr große Verantwortung mit im Spiel.
Was passiert, wenn ich einmal vergesse, Medikamente zu verabreichen? Oder ähnlich Schlimmes?
Ich male mir schon Horrorszenarien in meinem Kopf aus und frage mich, ob das wirklich der ideale Beruf für mich ist.

Was sagt ihr dazu?

#2

Stefan, Ingolstadt

Ingolstadt, Deutschland
Gold-Status

Hey du,

ich kann dir das zwar nicht einfach so pauschal beantworten, da ich dich ja nicht kenne und somit auch nicht einschätzen kann. Aber Altenpflege ist eine schöne und erfüllende Arbeit. Natürlich hast du da viel Verantwortung, aber du hast in den meisten Jobs eine bestimmte Verantwortung. Das sollte also nicht der Grund sein, wieso du die Ausbildung doch nicht machst. Außerdem wirst du ja bestens ausgebildet und weißt dann, wie du dich verhalten musst. Ich würde mir da mal keine Sorgen machen und einfach mal die Ausbildung beginnen.

#3

Johannes ,

, Österreich
Platin-Status

Hi!

Ich sehe das ganz genau so! Und das mit den Medikamenten ist einer Pflegeeinrichtungen ja ganz genau geregelt. Normalerweise gibt es da eine patientenindividuelle maschinelle Verblisterung aller Medikamente. Das heißt, alles ist sowieso bestens geordnet, sodass man den Überblick nicht verliert.
Ich kann deine Sorgen natürlich verstehen, natürlich hast du dann eine große Verantwortung. Aber ich denke, wenn du dir die Arbeit wirklich vorstellen kannst, dann solltest du dich nicht von deinen Ängsten blockieren lassen.

#4

Britta, Mannheim

Mannheim, Deutschland
Silber-Status

Hmja… danke für eure aufmunternden Antworten. Ihr habt eh recht! Ich sollte mir da wirklich nicht so viele Gedanken machen und es einfach ausprobieren. Andere schaffen es ja auch. Und ich bin mir sicher, die Arbeit würde mir großen Spaß machen.

Was genau ist denn eine patientenindividuelle maschinelle Verblisterung? Das habe ich ja noch nie gehört.

Ich kann mir ehrlich gesagt auch nichts darunter vorstellen. Kannst du mir da vielleicht mehr dazu sagen?

#5

Johannes ,

, Österreich
Platin-Status

Ja natürlich, mach dir keine Sorgen, die meisten haben keine Ahnung was das ist.

Bei der Verblisterung werden die Medikamente für jeden Patienten in verschiedene Beutel sortiert, und zwar nach Einnahmetag und -zeit. Die Beutel werden dann verschlossen und durch eine leicht zu öffnende Perforierung miteinander verbunden. Auf jedem Beutel steht dann auch die passende Information zu den Medikamenten, damit man die Übersicht nicht verliert. Dadurch wird das ganze sehr überschaubar, gerade bei Patienten, die viel Medikamente einnehmen müssen. Es ist ein sehr organisiertes System. Du kannst das alles mal hier genauer nachlesen, wenn du magst: https://www.hohenzollern-apotheke.de/service/wissenswertes/medikamente-sicher-einnehmen-verblisterung/

 

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