#1

Johannes ,

, Österreich
Platin-Status

Hallo liebe Leute!

Ich bin Brillenträger und muss für einige Arbeiten zusätzlich eine Schutzbrille mit Seitenschutz aufsetzen. So schreiben es unsere Vorschriften vor.

Nun leider werden uns nur genormte Schutzbrillen zur Verfügung gestellt, die leider nicht für Brillenträger gedacht sind. Trotzdem trage ich die Schutzbrille einfach über meiner normalen Sehbrille. Dies mindert einerseits meine Sicht und andererseits ist es sehr unangenehm, da mir beide Brillen direkt auf die Nase gedrückt werden. 

Ich habe meinen Arbeitgeber nun um eine Schutzbrille mit Dioptrien oder zumindest um eine Schutzbrille für Brillenträger gebeten. Dieser meinte, dass ich dafür selbst aufkommen muss.

Das kann doch rechtlich nicht ganz in Ordnung sein, oder? 
Würdet ihr euch "beschweren"? Fürchte dann natürlich um meinen Job. 😕

#2

Peter, Berlin

Berlin, Deutschland
Platin-Status

Hmmm...

wenn du die Schutzbrille wirklich für die Ausübung deiner Pflichten brauchst, dann muss eigentlich der Arbeitgeber dafür aufkommen. Deshalb hast du auch das Recht dich zu beschweren, wenn dir keine gestellt wird.

Aber wie du schon selbst erkannt hast, wird das bei den Arbeitgebern natürlich nicht so gut ankommen. Vor allem, da sie ja scheinbar leider nicht sonderlich kulant bzw. mitarbeiterfreundlich agieren. 

Trotzdem muss ich aber zugeben, dass eine Schutzbrille mit Sehstärke vielleicht auch einfach zu viel verlangt ist. Die kosten ja doch einiges mehr. Deshalb wäre die faire Lösung tatsächlich einfach eine Schutzbrille speziell für Brillenträger. Auf dieser Seite durchaus findest du einige Beispiele für sogenannte Überbrillen.

Auch wenn du das theoretisch nicht müsstest oder gar solltest, kannst du sie dir dann ruhig auch selber leisten. Denn die Preise dafür sind überschaubarer. 

Eventuell kannst du die Brille dann sogar von der Steuer absetzen lassen, denn immerhin handelt es sich hier um berufsbedingte Ausgaben. 

Bist du denn tatsächlich der einzige Brillenträger dort? Eventuell könnt ihr auch ja zusammentun? 

 

GLG


Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal bearbeitet, zuletzt von »Peter, Berlin« (23.08.2018, 21:09)
#3

saric, wiesbaden

wiesbaden, Deutschland
VIP

Ein Augenarzt gecheckt?

#4

Christoph, Wien

Wien, Österreich
Gold-Status

Hi!

Das ist natürlich eine sehr ärgerliche Sache. Darf man denn vielleicht kurz nachfragen, wie viel Kosten eine solche Schutzbrille verursachen würde.

Diesbezüglich sollte man dann mal überlegen, ob das tatsächlich den möglichen Streit wert wäre. Wenn nicht, dann kaufe ich es lieber selber. 

Daher bewerbe ich mich nur noch bei Firmen, die etwa als ausgezeichneter Arbeitgeber zertifiziert sind oder wo ich von Bekannten/Freunden etc. weiss, dass diese fair mit ihren Mitarbeitern umgehen.

Lg

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