Für Berufstätige gibt es viele Möglichkeiten sich weiterzubilden. Das Angebot ist groß. Allerdings sind gute Weiterbildungsangebote oft sehr kostspielig. Welche Fehler Du vermeiden solltest, damit sich die Investition auch lohnt, haben wir hier einmal zusammengefasst.

 

 

Weiterbilden um der Weiterbildung Willen?
Es gibt Weiterbildungsmöglichkeiten wie Sand am Meer. Es macht also Sinn sich erst einmal einen Überblick über das Angebot zu verschaffen und sich zu überlegen: was möchte ich zukünftig damit erreichen? Was kann ich bereits und in was möchte oder muss ich besser werden? Möchte ich mich beruflich umorientieren und welche Qualifikationen brauche ich dafür? Genauso wichtig ist aber auch zu wissen, was man auf keinen Fall möchte! Auf Teufel komm raus irgendeine Weiterbildung zu machen, bringt einen nicht viel weiter.

Sich beraten lassen
Weiterbildungen sind meist eine sehr kostspielige Angelegenheit, die Kosten liegen schnell bei über 1000€. Wer kein Lehrgeld zahlen möchte sollte demnach sichergehen, dass er sich in die richtige Richtung orientiert. Dafür gibt es beispielsweise die sogenannte Potenzialberatung. Am besten im Internet schlau machen, wie das im eigenen Bundesland organisiert ist und dann die kostenlose Weiterbildungsberatung nutzen.

Der Preis ist nicht alles
Wie schon angesprochen kann der Preis für ein Seminar schnell bei über 1000€ liegen. Allerdings ist die Spanne enorm. Man sollte unbedingt Preise vergleichen. Weder das Billigste, noch das Teuerste muss das Beste sein. Ein hoher Preis ist keine Garantie für eine gute Weiterbildung. Kosten und Nutzen sollten daher gründlich abgewägt sein. Erreiche ich mit Seminar XY meine Ziele? Ist der Preis realistisch und mir die Kosten wert?

Sich über Zuschüsse informieren
Viele Arbeitgeber unterstützen oder fördern ihre Mitarbeiter finanziell, wenn es um Weiterbildungen geht. Außerdem gibt es die Möglichkeit, Unterstützung vom Land zu bekommen oder sich für ein Stipendium zu bewerben. Insbesondere, wenn der Arbeitgeber als „Förderer“ in Betracht gezogen wird, sollte ihm deutlich gemacht werden, welchen Nutzen auch das Unternehmen von der beruflichen Qualifikation hat.

Anspruch auf Bildungsurlaub geltend machen
Außer in Bayern und Sachsen haben Arbeitnehmer Anspruch auf Bildungsurlaub. Sofern sich der Arbeitgeber weigert seinen Mitarbeiter für die Weiterbildung freizustellen, kann dieser also geltend gemacht werden. Für mindestens drei und maximal fünf Tage pro Jahr muss Bildungsurlaub gewährt werden. Wichtig ist dabei, dass der Kurs den gesetzlichen Vorgaben und beruflichen Inhalten entspricht.