Forscher geben uns für 2018 verschiedene Tipps, um noch leistungsfähiger und besser arbeiten zu können. Die ersten fünf haben wir hier schon kennengelernt, nun folgt Teil 2 zur Produktivitätssteigerung!

 

Rituale zur Beruhigung

Es gibt viele Dinge, die uns nervös machen. Sei es nun, dass wir ein wichtiges Gespräch führen oder eine Präsentation halten müssen. Ein Forscherteam von der Harvard Business School hat dafür eine ganz einfache Lösung. Rituale. Auch Leistungssportler machen sich diese vor Wettkämpfen zu Nutze. Bestimmte Lieder, ein Gedicht, Kreuzworträtsel… dem persönlichen Gusto sind dabei keine Grenzen gesetzt. Die Forscher ließen in ihrem Experiment Prüfungskandidaten vor einem Test ihr persönliches Ritual ausüben. Und siehe da, der Puls ging runter, die Leistung steigerte sich.

Vorbilder als Inspiration

Jeder sollte sie haben: Vorbilder. Und auch hier gilt wiederum, dass jeder sich sein eigenes Vorbild sucht. Jemand aus dem persönlichen Umfeld, wie Mama oder Papa, oder aber Albert Einstein, John Lennon oder Wolfgang Amadeus Mozart. Forscher stellten nämlich fest, dass Probanden in einem Versuch ein Gewicht länger halten konnten, wenn sie vorher an eine inspirierende Situation gedacht haben.

Hinterfragen und überlegen

Motivation und Produktivität steigern sich, wenn Personen sinnvoll finden, was sie tun. Dafür ist wichtig, dass jeder einzelne Mitarbeiter seine Aufgabe als wichtig erachtet und merkt, wenn andere davon profitieren. Daher ist es ratsam zu überlegen, wem die eigene Arbeit nutzt. Hilfreich ist es dabei, wenn Chefs ihre Angestellten regelmäßig mit zu Kunden oder Geschäftspartnern nehmen.

Durchlüften

Sauerstoff ist gut fürs Gehirn. Das zeigt sich auch in der Konzentration, bei Stress und bei strategischen Entscheidungen, die Mitarbeiter treffen müssen. Es ist wichtig, den CO2 Gehalt der Raumluft zu senken und den grauen Zellen somit wieder ein bisschen Schwung zu verpassen. Also auch im Winter: Stoßlüften!

Andere glücklich machen

Was für Partnerschaften und Freundschaften gilt, findet auch im Büro Anklang: kleine Gesten zählen. Man kennt es von sich selbst, dass ein gemachtes Kompliment oder ein Lob runter gehen wie Öl und diesen Moment der Glückseligkeit in uns auslösen. Also warum auch nicht den anderen eine Freude machen? Bring dem Kollegen einen Kaffee mit oder schreib zum Projektabschluss eine nette Dankesmail.