Man findet zahlreiche Tipps und Vorlagen für Lebensläufe im Internet. Und trotzdem schleichen sie sich unweigerlich ein. Kleine Fehler. Flüchtig oder weil man es einfach nicht besser weiß. Aber trotzdem leicht vermeidbar, wenn man ein paar Dinge berücksichtigt.

 

 

Unübersichtliche Gestaltung

Innerhalb von sechs Sekunden hat der Personaler entschieden, ob ihm der Lebenslauf gefällt oder nicht. Es zählen also doch nicht nur die inneren Werte. Schließlich muss das eigene Curriculum Vitae aus einem Stapel Bewerbungen herausstechen, ohne dass der Lesende weiß, was drin steht. Und dann darf der HR-Mitarbeiter auf keinen Fall die Lust am Lesen verlieren. Daher ist es sinnvoll, die Berufserfahrung schön übersichtlich in Blöcken anzuordnen, das aktuellste zuoberst. Außerdem sind Überschriften und Bulletpoints mit den wichtigsten Aufgaben sinnvoll.

Vergessen von Aufgaben und Zielen

Damit wären wir schon beim nächsten Punkt. Die meisten Personaler nervt, dass Bewerber zwar Jobtitel und Firma nennen, aber eben nicht die Aufgaben, die sie in ihrer Position hatten. Dabei ist vor allem wichtig zu verstehen, an welchen Projekten gearbeitet wurde oder welchen Umfang sie hatten und welche Ziele erreicht wurden. Das sagt viel mehr über die Person aus, als ein profilloser Jobtitel.

Überflüssige Angaben

Oft ergänzt man seinen Lebenslauf nur um hinzugekommene Dinge, ohne für den neuen Job irrelevante Informationen zu streichen. Daher kommt es immer noch vor, dass Bewerber ihre Grundschulzeit, Nebenjobs aus Teeniezeiten oder Kenntnisse, die mit der neuen Tätigkeit nichts zu tun haben als Karteileiche im CV behalten. Lieber streichen und auf das wesentliche beschränken.

Fehlende Kontaktinformationen

Veraltete Daten oder Schreibfehler in der Mailadresse sorgen dafür, dass du nicht kontaktiert werden kannst, falls das Unternehmen Interesse an dir hat. Das wäre ziemlich schade, wo du es doch schon so weit geschafft hast. Achte also immer darauf, dass deine Daten aktuell, vollständig und richtig sind.

Lügen und Übertreibungen:

Natürlich möchte man sich in seinem Lebenslauf super verkaufen. Allerdings ist tunlichst davon abzuraten, zu lügen oder zu übertreiben. Im schlimmsten Fall folgt eine Kündigung, falls es später herauskommt. Außerdem haben Personaler so etwas wie einen sechsten Sinn entwickelt, wenn es darum geht, Mogeleien aufzudecken. Aber spätestens im Vorstellungsgespräch fallen Falschangaben durch gezielte Fragen auf.

Rechtschreibfehler

Klingt stupide, ist aber tatsächlich nach wie vor ein oft gemachter Fehler. Dabei hat er ziemlich große Auswirkungen. Weniges hinterlässt einen schlechteren Eindruck. Schlage Worte, die dir komisch vorkommen oder bei denen du dir unsicher bist lieber noch mal nach. Und gib den fertigen Lebenslauf zum Korrekturlesen weiter. Vier Augen sehen mehr als zwei.