Gemeindevollzugsbeamtin („Politesse")

Der Name „Gemeindevollzugsbeamter" lässt so manche an Beschäftigte in Gefängnissen denken. Jedoch dreht sich dieser Beruf um Tätigkeiten, die Ordnungswidrigkeiten im örtlichen Umfeld betreffen. Kurzum: Falschparken. Der Beruf ist besser bekannt unter dem Begriff Politesse, sodass sich die hier berichtende Gemeindevollzugsbeamtin schmunzelnd auch so nennt, was, wie sie sagt, „in der Bevölkerung einfach leichter verstanden wird". Weil es ein Beruf ist, der nicht immer leicht ist, hilft ihr sehr der starke Zusammenhalt unter den Kollegen.

Die Interviewte kommt aus der ehemaligen DDR, zog bereits vor der Maueröffnung nach Westdeutschland und ist eigentlich gelernte Bürokauffrau. Sie übt diesen Beruf bereits seit fünfzehn Jahren aus.

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