Feuerwehrmann

Der Beruf des Feuerwehrmanns gehört, neben dem Lokomotivführer, zu den Evergreens unter den Kindheitsträumen. Der hier mitteilende Feuerwehrmann übt seinen Beruf mit einer so großen Leidenschaft aus, dass er sogar parallel bei der Berufsfeuerwehr und der freiwilligen Feuerwehr arbeitet. Es motiviert ihn, mit seinem Beruf Menschen helfen zu können, was er als einen großen Vorzug im Vergleich zu anderen Berufen, in denen er keinen direkten Nutzen für andere erkennen kann, betrachtet. Jedoch zeigt er auch, dass sich all jene, die von einer hauptberuflichen Tätigkeit bei der Feuerwehr träumen, nur wenig Hoffnung machen können: In der heutigen Zeit könne sich die Berufsfeuerwehr unter der Fülle an Bewerbern die Rosinen herauspicken, weshalb nur Multitalente Chancen auf eine feste Anstellung haben.


Dieser Feuerwehrmann ist Ende fünfzig, verheiratet und hat zwei Kinder. Er arbeitet seit achtunddreißig Jahren in diesem Beruf und wird nach zwanzig Jahren Berufsfeuerwehr in zwei Jahren pensioniert. Das Gespräch findet an seinem zweiten Arbeitsplatz, im Büro der freiwilligen Feuerwehr statt, das sich direkt über der Fuhrparkhalle der Einsatzfahrzeuge befindet.

 

Ich wollte seinerzeit nicht zur Bundeswehr gehen und hatte mir daher überlegt, bei der Feuerwehr einzusteigen, was eine Möglichkeit darstellte, den Dienst an der Waffe zu umgehen. Beim zuständigen Amt für Katastro­phenschutz musste ich daraufhin unterschreiben, dass ich mich für zehn Jahre zu nebenberuflicher Feuerwehrarbeit verpflichte. Auf diese Weise wurde ich auf Antrag von dem Dienst bei der Bundeswehr befreit. Ich hätte damals auch zum technischen Hilfswerk anstatt zur Feuerwehr gehen können. Dass meine Wahl auf die letztere fiel hängt unter anderem damit zusammen, dass die Feuerwehr in der Regel mehr Einsätze hat und es mir wichtig war, das erlernte Wissen auch anwenden zu können. Das THW rückt nur ein oder zwei Mal im Jahr aus, während die Feuerwehr rund hundert Alarme im Jahr hat. Ich arbeitete in meiner Haupttätigkeit in einem Bürojob für eine Krankenkasse, sodass die Arbeit bei der Feuerwehr für mich einen willkommenen Ausgleich darstellte und freute mich auf die Arbeit. Sie machte mir in der Tat viel Spaß und obwohl der Beruf des Feuerwehrmanns nie mein Kindheitstraum gewesen war, hatte ich Gefallen an der Tätigkeit gefunden. Als vor achtzehn Jahren bei der Berufsfeuerwehr eine Stelle frei wurde, entschloss ich mich von der freiwilligen Feuerwehr zur Berufs­feuerwehr wechseln, um auch hauptberuflich für die Feuerwehr zu arbeiten. In zwei Jahren werde ich genau zwanzig Jahre im Dienst sein und pensioniert werden.

Ich kann mittlerweile durchaus nachvollziehen, dass der Beruf des Feuerwehrmanns für viele Kinder einen Traumberuf darstellt. Schön finde ich es, wenn Kindergärten oder Schulen bei der Feuerwehr zu Besuch sind und die Kinder meinen Beruf mit strahlenden Augen betrachten. Eigentlich muss ich zugeben, dass auch ich als Kind Feuerwehr-Spielzeug besaß: Eine kleine Drehleiter (lacht). Vielleicht haben mich also doch einige Erin­nerungen aus der Kindheit geprägt. Was klassische Kinderträume betrifft, so gibt es ja noch den Beruf des Lokomotivführers, was meinen Interessen ebenfalls nahe steht, da ich mich neben der Feuerwehr ebenso sehr für Eisenbahnen interessiere.

Freiwillige und Berufsfeuerwehrleute

Während bei der freiwilligen Feuerwehr Leute neben ihrem eigentlichen Hauptberuf arbeiten, sind bei der Berufsfeuerwehr nur Leute beschäftigt, die hauptberuflich bei der Feuerwehr tätig sind. Die Ausbildungszeit für diesen Beruf, genauer gesagt zum Brandmeister, beträgt heutzutage zwei Jahre und die Feuerwehrleute werden darüber hinaus immer wieder auf Lehrgänge geschickt, die teilweise sogar recht lange dauern. Mit 27 Jahren kann man nach abgeschlossener Ausbildung in diesem Beruf zum Beamten auf Lebenszeit ernannt werden. Diese Leute sind es, mit denen man als Bürger hauptsächlich zu tun hat, da die Berufsfeuerwehr immer zuerst alarmiert wird. Bei der freiwilligen Feuerwehr hingegen ist die Ausbildungszeit kürzer und die Lehrgänge finden an Wochenenden oder abends statt, da die Mitglieder dieser Feuerwehr ja in der Regel einem anderen Beruf nachgehen und die Tätigkeit ehrenamtlich ausüben. Früher war es so, dass der Arbeit­geber diese Leute im Falle eines Einsatzes freistellte, wohingegen es heute oft vorkommt, dass die Arbeitgeber kein Verständnis dafür zeigen, obwohl sie dafür von der Stadt entschädigt werden. Darunter leidet die freiwillige Feuerwehr und es ist nicht unüblich, dass nur jeder vierte oder fünfte registrierte, freiwillige Feuerwehrmann überhaupt erreicht werden kann. Somit lebt die freiwillige Feuerwehr hauptsächlich von Schichtarbeitern, Schülern und den Menschen, die von ihren Arbeitgebern anstandslos freigestellt werden.

Ein Feuerwehrmann muss einen großen Teil seiner privaten Freizeit für die Feuerwehr aufgeben und sich daher wirklich für die Tätigkeit interessieren. Die freiwillige Feuerwehr setzt sich nur aus einem kleinen Teil aus Verpflichteten zusammen. Die anderen Mitglieder kommen zwar auch regelmäßig, aber sind nicht unbedingt dazu verpflichtet. Jemand, der sich bei der freiwilligen Feuerwehr anmeldet, muss zunächst bei einem Arzt auf die allgemeine Feuerwehrtauglichkeit hin überprüft werden, sich ein polizei­liches Führungszeugnis ausstellen lassen und es uns vorlegen. Daraufhin muss nur noch die Dienststelle der Einstellung des neuen Feuer­wehrmannes zustimmen. Wenn dies geschehen ist, erhält der Neuling seine Uniform und die übrige Einsatzausrüstung. Er darf aber noch nicht ausrücken, sondern nur bei den Übungseinsätzen mitmachen, so lange, bis er den Grundlehrgang absolviert hat. Dieser Lehrgang erstreckt sich insgesamt über sechs Wochenenden und zwei Abende von 19:00 bis 20:45 Uhr. Dieser Lehrgang ist notwendig, um den Gefahren, die am Einsatzort lauern, angemessen begegnen zu können.

In jedem Fahrzeug beziehungsweise bei jeder Gruppe gibt es einen Gruppenführer, der eine spezielle Ausbildung genossen hat, nämlich den Truppführerlehrgang einerseits und einen Gruppenführerlehrgang andererseits. Mit diesen ist er dann berechtigt, eine selbstständige Einheit von insgesamt neun Mann zu führen und den Mitgliedern dieser Gruppe entsprechende Aufträge zu erteilen. Er muss einschätzen können, was er denen, die er führt, zumuten kann. Ich beispielsweise kann genau ein­schätzen, wie sich die einzelnen Leute anstellen und wohin ich sie schicken kann oder nicht. Man kann schließlich niemanden auf einen Einsatz mit einem Atemschutzgerät schicken, der nicht weiß, wie er mit diesem Gerät umzugehen hat und welche Gefahren auf ihn warten, wenn er auf einen solchen Einsatz geschickt wird.

Bei der Berufsfeuerwehr ist die Ausbildung im Laufe der Zeit immer schwieriger geworden. Man lernt Vieles, das man meiner Meinung nach eigentlich gar nicht braucht und viel spezifisches Wissen wurde nur ein­geführt, um eine bessere Auswahl unter den Bewerbern treffen zu können. Somit ist es heute auch wesentlich schwieriger, überhaupt bei der Feuerwehr genommen zu werden. Von 100 Bewerbern werden nur 5 bis 10 eingestellt. Mir ist aber jemand bekannt, der sich bei der freiwilligen Feuerwehr besonders profilierte und aus diesem Grund leichter bei der Berufsfeuerwehr aufgenommen wurde. Dennoch, auch wenn heute jemand von der frei­willigen zur Berufsfeuerwehr wechseln möchte, muss er eine große Menge an Voraussetzungen erfüllen. Generell müssen alle Bewerber eine ärztliche Untersuchung mit hohen Anforderungen überstehen und sportlich topfit sein, um überhaupt angenommen zu werden. Zusätzlich müssen sie über gute Deutsch- und Mathematikkenntnisse verfügen, eine hohe Allgemeinbildung haben und natürlich schwindelfrei sein, um auf die hohen Leitern klettern zu können. Dann müssen sie auch noch gute Handwerker sein! Dies ist ein großer Berg an verschiedenen Herausforderungen, den man nur sehr selten zusammen findet. Da sich aber viele Menschen bewerben, können solch strenge Kriterien festgelegt werden. So kommt es auch, dass viele Leute, die bereits bei der örtlichen freiwilligen Feuerwehr tätig sind, dennoch keine Aussicht auf eine Übernahme in die Berufsfeuerwehr vor Ort haben, weil die Bewerberschar aus ganz Deutschland groß ist.

Die Berufsfeuerwehr, bei der ich arbeite, besteht aus drei Abteilungen, von denen jeweils eine immer in der Wache einsatzbereit ist, sodass ich zweidrittel der Woche zu Hause bin. Da ich zeitgleich, quasi als Hobby, bei der freiwilligen Feuerwehr arbeite, kann ich diese Zeit auch für sie nutzen. Für den Fall eines Alarms ist jeder freiwillige Feuerwehrmann mit einem Piepser ausgestattet, um bei einem Alarm schnell vor Ort sein zu können. Meine Tätigkeit bei der Berufsfeuerwehr unterscheidet sich nur geringfügig von der bei der freiwilligen Feuerwehr, da ich bei beiden in leitender Position arbeite und zu dieser Tätigkeit beispielsweise das Anfertigen der Dienstpläne gehört. Zusätzlich bin ich Vorsitzender des Feuerwehrvereins, sodass ich mit ausreichend Arbeit versorgt bin. Da ich aber Spaß bei der Arbeit habe und auch meine Frau damit klarkommt, bedrückt mich dies nicht. Bei vielen Kollegen ist das anders und ihr Beruf mündet in Ehestreitigkeiten. Man braucht daher eine besondere Beziehung zu diesem Beruf und muss sich im Zweifelsfall entscheiden, ob man den Beruf oder die sozialen Beziehungen vorzieht. Für viele Berufsfeuerwehrleute ist die Arbeit eine „Feuerprobe", da es nicht leicht ist, ohne Unterstützung der Familie jede dritte Schicht der Feuerwehr zu besuchen. Für die freiwillige Feuerwehr arbeite ich hingegen viel zu Hause und nehme mir Arbeiten, die am PC zu erledigen sind, dorthin mit, sodass ich nicht auch noch bei der freiwilligen Feuerwehr vor Ort sein muss.

Bei der freiwilligen Feuerwehr gibt es keine Schichten im eigentlichen Sinne, sondern vielmehr den Bereitschaftsdienst, der darüber hinaus zu Silvester auf freiwilliger Basis erfolgt. Alle zwei Wochen besuchen wir eine Schulung, sodass aber schon immer etwas ansteht. Bei der Berufsfeuerwehr sieht der Arbeitsalltag anders aus: Dort gibt es einerseits den Arbeitsdienst, der sich beispielsweise von Dienstags bis Freitags erstreckt. Während dieser Zeit werden notwendige Arbeiten auf der Feuerwache erledigt; darunter fällt zum Beispiel die Überprüfung der Wagen und Gerätschaften. Neben diesem Arbeitsdienst gibt es zusätzlich die Bereitschaft, zu der wir zwar auf der Wache anwesend sind, aber nur arbeiten müssen, wenn etwas anfällt, das dringend erledigt werden muss. Dies kann neben einem Einsatz auch eine dringend notwendige Reparatur an einem Fahrzeug sein. Daneben gibt es außerdem die so genannte Sportzeit, die auch als Übungszeit zählt und für die es einen Sportlehrer gibt. Dabei beginnen wir zunächst mit einem Lauftraining in der Sporthalle, welches zum Aufwärmen gedacht ist, und fahren danach mit Übungen fort, beispielsweise einem Zirkeltraining. Oft spielen wir auch noch Volleyball oder Fußball, wobei ich von letzterem gar nichts halte, da dieser Sport nur Unfälle produziert. Das Training dauert insgesamt etwa eineinhalb bis zwei Stunden und findet in kleinerem Umfang auch bei der freiwilligen Feuerwehr statt, sofern diese die Möglichkeit dazu hat.

Bei der hiesigen freiwilligen Feuerwehr haben wir vier Fahrzeuge und einen privat beschafften Anhänger. Darunter befinden sich zwei Löschtruppenfahrzeuge, ein Schlauchwagen und ein Wagen zum Transport der Mannschaft. Bei uns arbeiten 55 Leute, eine Zahl, die ständig schwankt, und unter ihnen befinden sich insgesamt vier Frauen. In der Jugend­feuerwehr arbeiten zusätzlich 23 Jugendliche, unter ihnen zwei Frauen. An den Einsätzen dürfen diese jungen Mitglieder allerdings nicht teilnehmen, sondern nur an den Übungen sowie an Tagungen und Wettkämpfen. Sie werden in dieser Zeit auf den späteren aktiven Dienst vorbereitet, in den sie mit siebzehn Jahren übertreten können. Allerdings sind bis zu diesem Alter viele schon wieder ausgetreten oder verzogen. Diese ständige Veränderung ist auch im aktiven Dienst ein großes Problem, weil die Menschen weg­ziehen beziehungsweise in einer anderen Stadt studieren wollen. Früher war das anders und von denen, die einmal zu der freiwilligen Feuerwehr gekommen sind, ging kaum jemand wieder weg.

Alarme und Einsätze

Früher gab es bei der freiwilligen Feuerwehr weniger Alarme, etwa zehn im Jahr, sodass wir den größten Teil unserer Arbeit nur Wachdienst schoben. Diese Veränderung hängt damit zusammen, dass einerseits die Alarmierungssysteme verbessert wurden, andererseits die freiwillige Feuer­wehr immer mehr in andere Einsätze mit eingebunden und sie im Gegensatz zu früher nicht mehr nur zur Verstärkung gerufen wird. Bei meiner Wache war es beispielsweise eine Zeit lang so geregelt, dass die Berufsfeuerwehr und die freiwillige Feuerwehr im selben Gebäude untergebracht waren und diese den Wachdienst übernahm, wenn die hauptberuflichen Kollegen ausrücken mussten. Dies wurde jedoch geändert, da den Mitgliedern der freiwilligen Feuerwehr die Praxis fehlte.

Die Tatsache, dass die freiwillige Feuerwehr heute insgesamt mehr Einsätze absolviert als früher, hängt aber nicht damit zusammen, dass es heute zu mehr Bränden kommt. Vielmehr ist es so, dass einige Gefahren, wie bei­spielsweise Vergiftungsgefahren, heute wesentlich ernster genommen werden und die gestiegene Zahl der Einsätze daher, neben den bereits erwähnten Gründen, mit einer gestiegenen Vorsicht zu erklären ist. Mittlerweile sind automatische Brandmelder in allen öffentlichen Gebäuden vorgeschrieben und die Einhaltung solcher Vorschriften wird in Verbindung mit beispielsweise dem Hochbauamt überprüft. Früher gab es im öffentlichen Bereich noch Druckknopfmelder später Sprechsäulen. Mit ihnen konnte die Feuerwehr alarmiert werden, aber es wurde damit auch viel Unfug außerhalb von Notsituationen betrieben. So wurden sie mit dem technischen Fortschritt durch automatische Brandmelder ersetzt. Hinzu kommt, dass heutzutage fast jeder ein Handy besitzt und so bei Feuer oder anderen Problemen sofort die Notrufzentrale alarmieren kann.

Ein Einsatz der Feuerwehr beginnt mit dem Piepsen des Meldegerätes und ab diesem Zeitpunkt tritt bei allen Beteiligten Hektik ein. Ich beispielsweise lasse alles liegen und stehen, und renne, während ich mir bereits die Feuerwehrkleidung anziehe, in den Flur, um schon im nächsten Moment mit dem Auto oder dem Fahrrad loszufahren. Ich wohne nur etwa achthundert Meter von der Feuerwache entfernt. Bei starkem Verkehr nehme ich erst gar nicht das Auto, da ich damit sowieso nur festsitzen würde. Die Strecke zu Fuß zu laufen wäre hingegen von der Zeit her kritisch. Sobald ich im Feuerwehrauto sitze - ich bin meistens der Fahrzeugführer -, beginne ich, mir über die Umstände des Einsatzes Gedanken zu machen und was wir tun müssen, wenn wir die ersten am Einsatzort sein sollten. Meistens führe ich mir dann schon bildlich die Umstände eines Verkehrsunfalls oder eines Wohnungsbrandes vor Augen, sodass ich mir darüber im Klaren werde, welche Geräte benutzt werden müssen. Die Vorbereitung für den Einsatz dauert insgesamt etwa vier bis fünf Minuten, inklusive der Zeit vor der Ankunft an der Feuerwache. Allerdings müssen wir auf eine gewisse Anzahl von Feuerwehrleuten warten, bevor wir ausrücken dürfen. Während der Fahrt ziehen zwei Männer schon im Voraus die Atemschutzgeräte an, wes­halb diese bereits in die Sitze des Feuerwehrautos eingebaut sind.

Der Gruppenführer muss am Einsatzort zunächst auf Erkundung gehen, um ausfindig zu machen, an welchem Ort sich beispielsweise der Brand befindet und wie die begleitenden Umstände aussehen. Danach richtet sich nämlich, ob Männer mit Atemschutzgeräten oder sogar weitere Gerätschaften benötigt werden. Es geht aber nicht nur um Brände. Bei der Berufsfeuerwehr habe ich auch viel mit Fällen zu tun, in denen Türen verschlossen sind, um Menschenleben zu retten. Diese Fälle nennt man „Gefahr im Verzug" und fallen in den Aufgabenbereich der Berufsfeuerwehr. Zu technischen Einsätzen zählen generell Unfälle, Sicherung einsturzgefährdeter Gebäude und Rettung von Personen, die beispielsweise auf einem Fluss verunglückt sind. Hinzu kommen Einsätze bei Wasserschäden und das Einsammeln toter Tiere. Diese Einsätze zusammengenommen machen einen größeren Anteil aus als die, deren Ursache ein wirkliches Feuer ist. Mich stören diese kleinen Einsätze der Feuerwehr nicht, sondern vielmehr Einsätze, wie das Beseitigen von Ölspuren auf Straßen. Dies ist eine ganze Menge Arbeit, da die Ölspuren mehrmals eingestreut, abgesprüht und wieder abgespritzt werden müssen. Sie können sich über mehrere Kilometer erstrecken, sodass die Beseitigung einen ganzen Tag dauern kann. Manchmal müssen wir auch Bienen- oder, viel schlimmer, Wespenstöcke beseitigen, die sich bei­spielsweise in der Nähe eines Kindergartens gebildet haben.

Realität und Fernsehen

Der Beruf ist mit einigen Gefahren verbunden. Wenn wir beispielsweise eine Tür öffnen, dann können wir nie wissen, ob ...

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